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  Petron Alpha (1) von Willibert  
       
     
  Ich will euch die Geschichte von Clarissa und Arthur Heber aus Husum erzählen, die ich für so außergewöhnlich halte, dass man sie kaum glauben mag. Das Ehepaar kenne ich seit einem Jahr. Sie ist eine ausgebildete Fremdsprachen-Sekretärin und er ein Antiquitätenhändler. Ich habe die Fakten zu dieser Erzählung in unendlich vielen Gesprächen zusammen getragen. Es kam dazu, weil die beiden zuvor eine Lebensphase durchlebt haben, die es in sich hatte und sie froh waren, in mir einen Zuhörer gefunden zu haben, der sich ihre Geschichte gerne und mit viel Verständnis anhörte. Ok, ein wenig Eigenlob sei erlaubt, denn ich glaube, dass auch meine geschickten Fragen viel Redefluss provoziert haben. Übrigens lernte ich Clarissa und Arthur deshalb kennen, weil ich ein Buch über Dreiecksbeziehungen geschrieben hatte und sie deshalb auf mich zugekommen sind.

In eine sehr frühe Zeit könnte ich zurück greifen, wollte ich nun jedes Detail erwähnen, dass zu Petron-Alpha geführt hat. Petron-Alpha ist übrigens eine Bohrinsel, aber dazu komme ich später. Wichtig ist aber der Punkt, an dem prickelndes Leben in die Ehe von Clarissa und Arthur kam. Das war so etwa Mitte 1987, als sie ihren fünften Hochzeitstag feierten. Clarissa war damals 27 und schwärmte immer noch von der Traumhochzeit in St. Peter-Ording. Arthur hatte ihr schon bald nach der Hochzeit in den Ohren gelegen, dass sie Sex mit einem anderen Mann haben sollte. Anfangs hatte sie überhaupt kein Verständnis für seine Wünsche, die sie zuerst für pervers und später für hinterlistig hielt. Aber Arthur ist ein geschickter Redner und hatte es verstanden, Clarissa schließlich doch dahin zu bringen, dass sie einwilligte. Den ersten Freund fanden sie über ein Inserat. Leider verlief ausgerechnet dieses erste Rendezvous nicht besonders glücklich. Zwar war sie zweimal mit dem jungen Mann in dessen Wohnung zusammen und konnte ihrem Gatten endlich die Erlebnisberichte nach Hause bringen, nach denen er sich so sehr gesehnt hatte. Aber dann war schon Schluss mit dem Lover, weil er offensichtlich Angst bekommen hatte, sich in Clarissa zu verlieben. Sie brauchte ein halbes Jahr, um diese Enttäuschung zu überwinden. Doch dann war das Glück auf ihrer Seite. Ein ehemaliger Schulkamerad erfuhr bei einem Besuch von dem heimlichen Ideen dieses Paares und schon war es passiert. Zum zweiten mal genoss Clarissa seit ihrer Eheschließung einen anderen Mann, dieses Mal von längerer Dauer mit viel Leidenschaft und Erotik. Und Arthur war auch im siebten Himmel, denn gelegentlich durfte er dabei sein. Seinen Augen wurde Erotik pur geboten, als seine Frau zum ersten Mal vor ihm ihre wunderbaren Schenkel um die Nacktheit ihres Geliebten wickelte und unter tiefem Seufzen dessen Samen entgegen nahm. Man muss wissen, das Arthur ein Cuckold ist, zu dessen Glückserfüllung es zwingend notwendig ist, dass seine Frau ihre Lust mit einem Anderen auslebt.

Drei Jahre ging das so, bis Paul, so hieß der Schulkamerad und heutige Schauspieler, eine Berufung an das bayerische Staatstheater erhielt und Richtung Bayernmetropole aus dem Dunstkreis von Clarissa und Arthur entschwand. Nicht nur, dass die Trennung von Paul eine kleine Katastrophe für die junge Frau war, auch zwei weitere Lover-Versuche gingen regelrecht in die Hose. Verschärfend kam hinzu, dass der Handel mit Antiquitäten nicht mehr gut lief und leichte Geldsorgen in das neu gebaute Haus der beiden in Husum einzogen. Wie in einer guten Geschichte üblich, passierte zum richten Zeitpunkt das Richtige. Conny Hempel, eigentlich Konrad Hempel, rief seinen alten Freund Arthur an. Sie waren sehr vertraut miteinander und schon seit über zehn Jahren Freunde. So wusste Conny komplett alles über seinen Freund und dessen Frau, bei der er leider nicht landen konnte, weil es ihm an entsprechender Ausstattung mangelte. Damit meine ich, dass Conny nicht gerade mit Schönheit gepudert war und Arthur zum Unglück von Conny wusste, dass mehr als zwölf Zentimeter auch im Stande höchster Erregung bei ihm nicht zu erzeugen waren. Dass sie trotzdem gute Freunde geblieben waren beweist die Tatsache, dass Conny seinem Freund und dessen Frau einen gemeinsamen Abend im Fischrestaurant "Krabbe", ein feiner Laden übrigens, vorschlug. Das wäre alleine noch nichts Besonderes, wenn nicht Hans-Herbert Quinten mit am Tisch sitzen sollte, Personalchef bei Petronax Deutschland, einem Erdölkonzern.

Hier ist der Punkt, von dem an ich die Geschichte präziser schildern muss. Quinten, ein Managertyp mit Halbglatze, nicht ganz schlank, obwohl noch jung, machte wirklich deutliche Komplimente Richtung Clarissa, die umwerfend aussah im kleinen Schwarzen, schwarzen Strümpfen und High-Heels. Aber schnell wurde dem Ehepaar klar, dass Hans-Herbert, den Conny privat "Öly" nannte, mehr wusste, als Clarissa und Arthur geglaubt hatten. Und seine Sprache war sehr direkt, die mehrmals dazu führte, dass Arthur Probleme hatte, den köstlich gekochten Schellfisch selbst in kleinen Bissen ohne Husten herunter zu schlucken. Zum Beispiel sagte Öly:" Conny hat mir viel erzählt. Damit meine ich ihre sexuellen Vorlieben. Ich möchte ihnen einen Vorschlag machen. Es geht um Petron-Alpha. Ich bin verantwortlich für die personelle Beschickung von Petron-Alpha." Nun, er fing an, den Eheleuten die Geschichte von "seiner" Bohrinsel zu erzählen, wobei man deutlich merken konnte, dass er sie als sein "Kind" ansah. Er sagte wörtlich:" Wir sind da so gut, wie alle anderen Bohrinseln in der Nordsee auch. Ich will, dass wir besser sind, verstehen sie?" Dann machte er seinen Gesprächspartnern die Struktur des künstlichen Eilandes klar.

Hans-Herbert Quinten holte richtig aus:" Sie müssen sich das so vorstellen. Herbst in der Nordsee: rau, stürmisch, unwirtlich. Aber für gutes Geld nimmt man derartige Widrigkeiten in Kauf. Und man verdient eine Menge! Hunderte von Bohrinseln stehen zwischen den Shetland-Inseln und der norwegischen Küste. Eine der mittleren der Größe nach heißt "Petron-Alpha". Hier, das ist ein Foto. Sie liegt 180 km östlich von Aberdeen, also ungefähr eineinhalb Stunden mit dem Hubschrauber. Aus etwa 250 Metern Tiefe fördert sie das schwarze Gold der Nordsee. Täglich 200.000 Barrel Öl. Dazu fasst 10 Millionen Kubikmeter Gas. Etwa 100 Männer, einige wenige Frauen auch, arbeiten in Zwölf-Stunden-Schichten. Nach drei Wochen Arbeit haben die Arbeiter drei Wochen frei. Das Zusammenleben auf engstem Raum bringt Probleme, trotz besten Essens, neuester Kinofilme, Fernsehens via Satellit, Sauna, Fitness. Denn das Leben an Bord spielt sich ab wie in einer Fabrik mit angeschlossenem Wohnheim. Der große Unterschied allerdings: Die Bohrinsel auf hoher See kann niemand nach Feierabend verlassen, auch wenn ihm alles total auf die Nerven geht. Neben Ingenieuren und Technikern arbeiten hier Spezialisten aus vielen Bereichen: Brandschutz, Sicherheitskontrolle, Medizin, Umweltschutz, Meteorologie. Dazu kommen Hunderte, die mit Hubschraubern und Schiffen die Versorgung der Bohrinsel sicherstellen und damit das Funktionieren bei Tag und Nacht, zu jeder Jahreszeit und bei jedem Wetter."

Clarissa und Arthur waren beeindruckt. Aber was wollte dieser "Öly" von ihnen? Warum malte er so blumig das Leben auf einer Bohrinsel auf? So fragten sie dann auch, was das mit ihnen zu tun habe. Quinten versuchte, vorsichtig zu erklären:" Können sie sich vorstellen wie es Männern geht, wenn sie drei Wochen auf der Plattform sind? Viele haben zu Hause eine Partnerin, sind verheiratet, haben Familie und manche sind Singles. Wie auch immer, eines fehlt ihnen schon nach zwei Tagen nach ihrem Urlaubsende." "Sex," sagte Arthur vorschlau aber treffsicher. "Genau," sagte Öly," das ist der Punkt. Meine These ist, dass sie viel bessere Arbeit leisten würden, hätten sie welchen." Clarissa sagte:" Eigentlich schade, so viele Männer und keiner kümmert sich um sie. Was ist denn mit den Frauen auf der Bohrinsel, die hätten doch die freie Wahl?" "Es gibt nur zwei Frauen. Frau Dr. Völker ist Ärztin. Sie ist verheiratet, offensichtlich treu bis zum Umfallen, vielleicht aber auch prüde, keine Ahnung und unsere gute Anne Hofrichter. Sie ist Meteorologin und eine hundertprozentige Lesbe. Nein, 200 %! Also, kein Stich zu machen für unsere Jungs." "Schade," sagte Clarissa schmunzelnd," ich stelle mir gerade vor, ich wäre dort....."
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Quinten hatte Clarissa ohnehin schon mit Komplimenten überschüttet und steigerte es nun mit der Aussage:" Unsere Männer würden in helle Aufruhr geraten, sie so zu sehen, wie es meine bescheidenen Augen heute tun dürfen." Clarissa war jetzt feucht im Schritt, denn ihre Fantasie ging heimlich mit ihr durch. Dennoch vernahm sie weiterhin die Stimme von Öly:" Ich habe da eine Idee, nein, es ist eher ein Angebot, ernst gemeint übrigens. Ich hätte einen Job für sie beide auf der Insel." Vier große, kugelrunde Kulleraugen schauten den Manager nun an und ein grinsender Conny beobachtete alle Reaktionen ganz genau. Hans-Herbert fuhr fort:" Also, reguläre Jobs sind das nicht. Sorry, aber Antiquitäten sind auf einer Bohrinsel nicht so der Hit. Aber Fremdsprachenkenntnis ist von unschätzbarem Wert, denn die Crew ist wahrhaft bunt gemischt. Wir haben Leute von überall, von Kanada bis Japan, ja sogar ein paar Schwarze sind auf der Plattform." "Schwarze?" juchte Clarissa, die etwas glasige Augen nach dem dritten Glas Wein hatte," ist ja irre!" Arthur schaute seine Ehefrau etwas fassungslos an, denn sie hatte offensichtlich etwas gesagt, was völlig neu für ihn war. Quinten sprach immer leiserer, so als wäre alles ein Geheimnis, aber vielleicht war es das ja auch: "Also, sie können sich das mal überlegen. Sie kriegen beide einen Job, pro Forma natürlich. Der 3-Wochen-Rythmus gilt für sie nicht. Sie müssen nur insgesamt 8 Monate im Jahr auf der Plattform sein, Vertrag jederzeit kündbar, innerhalb von drei Monaten. Dort haben sie beide zusammen einen eigenen Wohnraum, etwa 25 Quadratmeter groß. Kohle gibt es auch, aber nicht so viel wie die Leute dort verdienen. Sagen für 5.000,- €uro für jeden, pro Monat, ist das Ok?"

Arthur wäre bald vor Schreck unter den Tisch gerutscht und rappelte sich wieder hoch:" Wie viel? Das sind ja Zwanzigtausend Mark im Monat für Clari und mich." "Sorry," sagte der smarte Quinten," wir zahlen in €uro. "Aber was müssen wir tun?" wollte Arthur wissen. "Nun," sagte Öly etwas überheblich, "offiziell nichts. Ich meine, wenn ich ihre privaten Vorlieben so betrachte, dann wird es sich ergeben." Arthur hatte Verständnisprobleme: "Was? Keine feste Aufgabe? Sie meinen, Clari soll mit den Männern....ähh....meinen sie das?" Ein sanftes Nicken von Öly bestätigte die Vermutung: "Schauen sie, ich kann nicht offiziell dort eine oder mehrere Frau engagieren, die den Männern schöne Gefühle bereiten. Das gäbe einen riesigen Skandal. Viele sind verheiratet und wir sind eine seriöse Ölfirma. Offiziell kann man so was niemals machen. Stellen sie sich vor, eine der Ehefrauen zu Hause würde spitz kriegen, dass es auf der Plattform N....., also Frauen gibt, die..., na sie wissen schon. Undenkbar!!! Deshalb doch meine Idee mit ihnen. Sie sind ein Ehepaar und haben einen regulären Job auf der Insel. Nun, dass ihre Frau gerne mal außerehelichen Verkehr hat, dass kommt in den besten Familien vor, oder?" Clarissa und Arthur schwiegen, nicht vor Entsetzen, sondern weil sie nachzudenken hatten. Plötzlich fiel Arthur eine Frage ein: "Aber wie wollen sie das ihren Männern denn offerieren?" Quinten runzelte die Stirn in der Art, dass man daraus Unverständnis lesen konnte: "Gar nicht, Herr Heber. Das ergibt sich von selbst. Das ist eine Bohrinsel. Eine Handvoll Stahl mitten in der Nordsee. Wenn ihre Frau den ersten Mann zwischen ihren zugegebenermaßen sehr zauberhaften Schenkeln hatte, geht das rum wie ein Lauffeuer. Klar, nicht jeder wird darauf reflektieren, ist ja auch klar. Aber ich denke, sie wird dann zu tun haben." Clarissa hatte die Hand vor ihrem Mund, weil die Fantasie mit ihr durchgegangen war. Dennoch konnte man verstehen, was sie durch ihre Finger säuselte: "Über hundert Männer, würde ja wohl auch nicht gehen, nicht wahr Arthur? Ich meine, das geht schon rechnerisch nicht." Ihr Gatte nickte: "Natürlich nicht, ich habe das schon überschlagen. Wäre alle 10 Minuten einer." Clarissa entschuldigte sich bei Quinten, denn sie hatte einen vollen Mund mit Wein über den Tisch geprustet. Aber der Manager war hart an der Sache: "Nein, die wollen doch nicht alle. Niemals. Und es sind ja nur immer die Hälfte da, die anderen haben Urlaub. Aber ich kann ihnen auch nicht sagen, wie sich so was entwickelt. Schließlich habe ich ein solches Experiment auch noch nie gewagt. Alle 10 Minuten ist natürlich Quatsch. Aber ich stelle mir vor, dass ihre Anwesenheit für eine Menge Gesprächsstoff auf der Insel sorgt. Allein das ist schon Gold wert. Den Männern hängt Satellitenfernsehen und Kino zum Halse raus. Wenn sie da wären, hätten sie was zu quatschen." Das alles klang sehr vernünftig, dachten sowohl Clarissa wie auch Arthur zu gleichen Zeit. Und Angesichts von 10.000 €uro im Monat war ihnen schnell klar, dass man die über einhundert Männer auf Petron-Alpha nicht warten lassen konnte.

Es ist verkürzt wiedergegeben, denn die beiden brauchten schon noch eine Weile, bis der Kontrakt unterzeichnet war. Da gab es einiges zu klären. Glücklicherweise fanden sich schnell Mieter für ihr Haus in Husum. Und dass ihre Ehe bislang gewollt kinderlos geblieben war, schien nun ein Segen zu sein. Arthur hatte die ganze Zeit der Vorbereitung extrem gemischte Gefühle, denn ihn ängstigte die Ungewissheit. Clarissa war dagegen sehr aufgedreht und wirkte manchmal so, als wäre es schon immer ihr Lebensziel gewesen, auf einen Planeten mit Männern versetzt zu werden. Wie gesagt, bis zu dem Zeitpunkt hatte sie Erfahrungen mit Hausfreunden, nicht mit einer Plattform in der stürmischen Nordsee voll mit echten Männern. Oh, je, ich glaube, sie hat sich zu dem Zeitpunkt kein reales Bild davon machen können, was da auf sie zukommen sollte. Nun war das ja auch nicht alles so einfach, vor allem nicht mit der Vorbereitung. Quinten stellte die Weichen in dieser Phase. So mussten Clarissa und Arthur ein Training in Den Haag, NL, absolvieren, wo ihnen vor allem die Sicherheitsregeln und das Verhalten im Arbeitsalltag einer Plattform eingehämmert wurde. "No time for sex", so war es in dieser Zeit für das Ehepaar.

Geistig mussten sie in eine völlig neue Welt eintauchen: Die Arbeiter auf einer Bohrplattform arbeiten hart und fast den ganzen Tag. Wenn sie gerade mal nicht arbeiten, schlafen oder ruhen sie. Da machte sich Clarissa schon Gedanken, wie sie zu dem kommen sollte, was ihre Fantasien ausmachten. Zu jeder nur denkbaren Tageszeit und bei fast jeder Witterung wird auf der Bohrplattform gearbeitet. Alles, was man zum Arbeiten, Leben und Essen braucht, nicht aber Energie und Trinkwasser, das die Bohrplattform selbst herstellen kann, muss per Helikopter oder Schiff auf die Bohrinsel gebracht werden. Häufig wird der Helikopter auch für den Transport von Arbeitern oder Verletzten eingesetzt. Auch für Kurierdienste wird der Helikopter eingesetzt. Zu diesem Zweck besitzen alle Bohrplattformen einen kleinen Helikopterlandeplatz. Auch findet man meist ein modernes Luftsicherungssystem und eine Kommandozentrale für die Schifffahrt. Bei stiller See und guter Sicht wäre die Versorgung der Bohrplattformen im Grunde genommen kein großes Problem. Bei stürmischem Wetter stellt diese jedoch ein großes Problem dar. Da auf einer Bohrplattform schnell ein Unfall passiert, besitzt das Erdölförderungsunternehmen Petronax eine Art schwimmenden Container als Spital. Auf diesem schwimmenden Spital ist immer ein Arzt einsatzbereit und bei einem Unfall sofort an der Unfallstelle. Auch besitzen sie immer einsatzbereite Notschlauchboote. Das ist besonders dann wichtig, wenn jemand im Winter in das eiskalte Wasser der Nordsee fällt. Denn schon nach einigen Minuten kann es für den betreffenden zu spät sein. Für das Arbeiten auf einer Bohrplattform ist auch das Wetter von besonderer Wichtigkeit. Deshalb besitzt Petron-Alpha eine komplette meteorologische Anlage mit einem diensthabenden Meteorologen. So misst z.B. ein Laserstrahl die aktuelle Höhe der Wolken. Die aktuellen Wetterhervorsagen werden per Funk an die Bohrplattformen gesendet. Für anfallende Reparaturen oder für Notfälle besitzt Petron-Alpha ein speziell für diese Zwecke entwickeltes Schiff, das zwar eher wie eine Bohrplattform aussieht, sich jedoch mit größerer Geschwindigkeit fortbewegen kann. An Bord dieses Schiffes befinden sich fünf Druckluftkammern für 25 Taucher. Auch eine Taucherglocke und ein kleineres U-Boot sind mit von der Partie. Mit dieser Ausrüstung kann man Reparaturen an dem Sockel einer Bohrplattform vornehmen. Man kann mit diesem Schiff sowohl an einer Bohrplattform andocken sowie es auch für die Feuerbekämpfung einsetzen.
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Am 21. Mai 1992 legten sie in Cuxhaven ab an Bord der Esperanza, dem Versorgungsschiff von Petron-Alpha. Jose Terrano, ein gut aussehender Spanier und der Kapitän der Esperanza zeigte Clarissa, wo der Leuchtturm von Neuwerk steht, bevor sie die offene Nordsee erreichten und Jose seine Hand auf Clarissas linke Pobacke legte. Der alte Draufgänger!

Fortsetzung: Teil 2 bis Teil 5 kannst du bei www.cuckold-world.com lesen, inkl. Illustrationen.

 
   
 
 

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