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  Vom Fliegen und vom Landen von Willibert  
       
     
  Nein, das ist keine Fliegergeschichte und ich bin auch kein Pilot. Vom Fliegen habe ich stets geträumt. Dabei hätte ich mich wohl besser mehr mit Landungen befassen sollen, denn da wo ich gelandet bin ist schweres Gelände und mein Leben nicht gerade ein Zuckerschlecken. Nun, das ist vielleicht schwer zu verstehen, aber nicht jedes Fahrwerk, besonders das älterer und schwererer Maschinen, verträgt jede Buckelpiste. Und Ahnung von Flugzeugen habe ich wirklich.

Meinen Werdegang will ich kurz fassen. Die Mädels meiner leicht frivolen Jugend haben mir nicht geschadet und ganz unerfahren musste ich deshalb auch nicht in meine Ehe starten. Melanie war meine große Liebe, eine tolle Frau, die es mir auch ermöglichte, mich beruflich gut zu entfalten. Immerhin habe ich es in all den Jahren trotz nur mittlerer Reife zum Chefmechaniker einer sehr bekannten deutschen Fluggesellschaft gebracht. Der Hamburger Airport wurde meine Welt und auf mein trautes Heim war ich stolz. In "meiner Werft" war ich anerkannt, mein Einkommen stimmte und unsere große Mietwohnung hätte sogar Kinder vertragen können. Doch mit dem Nachwuchs hat es nie geklappt, trotz aller Hoffnungen, und als meine Frau schwer krank wurde, war es dafür ohnehin zu spät. Sie starb daheim, an einem sonnigen Sonntagmorgen in meinen Armen.

Ich bin Realist und habe damals versucht, mit diesem Schicksalsschlag als dann 41-jähriger Mann so schnell wie möglich fertig zu werden, was vielleicht noch schneller gegangen wäre, wenn meine Mutter nicht so lange versucht hätte, mich schwer zu bedauern. Doch als sie merkte, dass ich mich um Damenbekanntschaften bemühte, hat sie wohl verstanden, dass mein Leben weitergehen musste und sollte und hielt sich dann zu meiner Entlastung angenehm zurück. Sie wechselte damals gerade in ein Seniorenheim und so begann ich mich umzusehen.

Einige Monate später: Sie hat mein Inserat entdeckt, nicht ich ihres. So saß ich an einem Dienstagnachmittag im Funk-Eck-Caféhaus an der Rothenbaumchaussee, als sie plötzlich vor mir stand. Schlank und im dunkelblauen Kostüm, das ihre eindrucksvolle Figur betonte, das dunkelblonde Haar vornehm am Hinterkopf zusammensteckt, sah sie auf mich herab. Ich blickte in ihre blauen Augen und ihr mildes Lächeln war mir sofort sympathisch und wärmte mein Herz, genauso wie ihre Stimme, als sie sagte: "Sie sind sicher Rüdiger Hansen. Mahlsdorf, ich bin Carina Mahlsdorf. Wir haben uns geschrieben." Boh....!!!

Natürlich hatten wir uns geschrieben, ausführlich sogar. Ich wusste, dass sie vier Jahre älter und auch zwei Zentimeter größer ist, als ich mit einem Meter achtundsiebzig. Mir war auch bekannt, dass sie Oberstudienrätin ist, ein Umstand, vor dem ich Bammel hatte und der mich hatte zögern lassen, diese Verabredung einzugehen. Aber sie hatte geschrieben, dass sie meine Schulbildung nicht stören wird, da ihr innere Werte wichtig seien. Und das Foto von ihr war derart überzeugend, dass ich nicht nein sagen konnte. Okay, ich weiß genau, dass Ablichtungen trügen und hatte mich seelisch auf das Schlimmste vorbereitet. Als ich ihr aber den Stuhl hochanständig zum Sitzen positionierte, wurden mir meine weichen Knie bewusst. Ich glaube, ich habe mich an dem Tag verliebt, noch bevor sie auf ihrem Luxushintern saß und ihr Parfüm meine Sinne durcheinander brachte.

Auch ich wusste, dass eine Beziehung aus mehr besteht als nur aus der ersten Verliebtheit und mir war bereits bei dieser ersten Begegnung klar, dass wir sehr unterschiedliche Menschen waren und jeder ein vollständig anderes Umfeld hatte. Doch mein Blick in ihr leicht geöffnetes Dekolletee löste in mir die Überzeugung aus, dass es nur einen Weg geben konnte, den, zusammenzufügen, was eigentlich nicht zusammen passt. Ich hatte ja keine Ahnung, auf was ich mich da einlassen würde.
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Mein Wunsch, sie baldigst nackt zu sehen und mit ihr zu ficken wurde zunächst deshalb nicht erfüllt, weil sie der Auffassung war, dass so etwas Zeit braucht. Und so trafen wir uns einige Male im Café, gingen an der Alster spazieren und auch mal abends ins Theater. Ich und Theater, was man aus Liebe nicht alles tut. Komischerweise wollte sie meine Wohnung nicht sehen und begründete es damit, dass es dafür zu früh sei. Stattdessen lud sie mich zu sich in ihre feudale Eigentumswohnung in Othmarschen ein, zu einem Glas Wein. Das war an einem Dienstag.

Ich saß in ihrem Salon, Wohnzimmer sagt man ja wohl nicht, auf der edlen Couch aus feinstem Leder und wartete auf sie, die sich umkleiden wollte. Ich dachte noch über das Klingelschild nach, auf dem Dr. Carina Mahldorf stand. Den Titel hatte sie mir verschwiegen. Als sie zur Tür herein kam und mild lächelte, hätte ich sie anspringen und vergewaltigen können. An sie geschmiegt und jede Formung ihres Körpers gnadenlos nachvollziehbar machend trug sie ein weinrotes, samtiges Hauskleid, dass bis zu den Knöchel reichte, dafür aber gefährlich in der Front geschlitzt war. Was muss diese Frau für Nippel haben, sagte mir meine innere Stimme, denn zwei große Knöpfe beulten den Stoff, der sich stramm über die wohlgeformten und beachtlichen Brüste spannte. Ich hätte vielleicht erzählen sollen, dass ich bereits bei unserem ersten Treffen unter dem Caféhaustisch einen knallharten Steifen in meiner Hose hatte. Ich weiß nicht, vielleicht ist das nicht normal für einen Einundvierzigjährigen, aber ich bekomme sehr schnell einen Ständer, meist zu unpassenden Zeiten und Örtlichkeiten. Da ist es wohl eher von Vorteil, dass ich nur dreizehn Zentimeter Erektion bekomme, maximal. Aber immerhin ist derartige Ausdehnung allemal geeignet, auch für ungeübte Betrachter, um festzustellen, was mit mir los ist. Es hilft auch nicht in solchen Situationen, wenn ich alternativ an Autoreifen oder Schlachtabfälle denke. Wenn er steht, steht er. Darum trage ich oft eine feste Badehose, in der er nicht aufsteigen kann. Aber welcher erwachsene Mann zieht schon eine Badehose an, wenn er sich mit einer Dame treffen will. Ich jedenfalls nicht.

Sie setzte sich links neben mich auf die Couch, schlug die Beine übereinander, was zur Folge hatte, dass ich nur noch Beine zu sehen bekam. Die Oberstudienrätin reichte mir mein Glas Wein und nahm dann auch ihres. "Danke für das Kompliment", sprach sie, obwohl ich gar nichts gesagt hatte und sah dabei auf meinen Schoß. Ich wollte mich entschuldigen, doch sie nahm meinen Kopf mit ihrer rechten, freien Hand und schob mir ihre nach Weißwein schmeckende Zunge in meinen Mund. Ich dachte, mir platzt der Schädel. Zum Glück ist er nicht geplatzt.

Dann spürte ich ihre Hände an meinem Hosengürtel und dann, wie sie mir mein Hemd aus der Hose zog. Geschickt öffnete sie mein Beinkleid, zog den Saum meines dunkelblauen Slips so weit nach unten, dass mein Kleiner wie eine Feder hoch schnellte, dass er ihr fast einen ihrer langen Fingernägel abgebrochen hätte. Keine Ahnung, wo sie plötzlich das bereits ausgepackte Kondom hergezaubert hat. Sie musste es die ganze Zeit in ihrer Hand gehabt haben und rollte es nun gekonnt über meinen Harten. Wohlgemerkt, es wurde kein Wort gesprochen. Sie drehte sich nur über mich, so dass sich das Kleid noch weiter öffnete, denn der Wahnsinnskleiderschlitz reichte bis unterhalb ihres Bauchnabels. Diese sonst zu hochanständig agierende Frau offerierte mir ihre komplett rasierte Scham und zeigt somit ihre wunderschöne, geschlossene Möse mit ganz, ganz weichen Schamlippen, die nun meine beschnittene Eichel berührten. Das ist, als ob dich das Universum küsst.

Sie hat sich dann einfach auf mich drauf gesetzt und mich dabei milde angelächelt, wie sie es immer tut. Meine Schläfen klopften, tausend kleine Hämmerchen, als sie anfing, mich zu ficken und ich wollte ihre Brüste aus dem Kleid holen. Doch sie nahm bestimmend meine Hände und führte sie links und rechts auf das Leder der Couch zurück. "Später", erklärte sie nur knapp", dafür ist es zu früh." Lächelnd sah sie mir fest in meine Augen und arbeitete dabei so heftig mir ihrer vaginalen Muskulatur, dass ich glaubte, sie würde mir den Blutfluss abdrücken. Dann hopste sie ein paar mal ganz heftig wie eine Dressurreiterin, ohne meine Augen aus ihrem Blick zu lassen. Ich schnappte nach Luft und füllte augenblicklich das Gummi mit meinem Sperma.

Sie strich mir sanft über meine kurzen, dunkelblonden Haare: "Willst du mich heiraten?" Ich muss von allen Sinnen befreit gewesen sein, denn ich antwortete beflissen: "Ja." "Ich habe uns ein Haus in Othmarschen gekauft", sprach sie weiter, mir einen Kuss auf die Stirn hauchend, "da ziehen wir ein. Weißt du, mir kommt es sehr auf ein Familienleben an. Darum werde ich dir bald meine Eltern vorstellen und auch meine Tochter." Meine Augen weiteten sich: "Deine Tochter?" "Ja, Franziska studiert in Berlin, Germanistik. Hatte ich dir das nicht erzählt. Sie ist eine ganz Liebe. Du wirst sie mögen."

Carina rutschte etwas zurück, bis sie mit ihrem warmen, weichen Po auf meinen Knien saß. Dann nahm sie mir vorsichtig das Kondom von meinem immer noch steifen Penis und machte, dabei mild lächelnd, einen Knoten hinein: "Das hebe ich mir auf, als Andenken an unser erstes mal." Dann ging sie mit dem Kondom hinaus aus dem Salon und ich saß auf der Couch und wusste nicht, was ich denken sollte. Schon bald erschien sie wieder im Türrahmen mit einem entschlossenen Gesichtsausdruck: "Rüdiger, du musst jetzt gehen. Ich habe noch an Klausuren zu arbeiten." Eilig packte ich meinen Penis in den Slip. An der Wohnungstür gab sie mir einen zärtlichen Kuss auf meinen Mund und sagte: "Ach Rüdiger, da wäre noch etwas. Ich würde es gerne sehen, wenn du deinen Job aufgibst. Du musst wissen, dass ich ausgesprochen reichlich vergütet werde. Schau, ich doziere nebenbei noch an der Uni." Ich brachte keinen Ton heraus und schluckte, so überrascht war ich, glaubte aber dann doch wieder sprechen zu können. Doch sie legte mir ihren rechten Zeigefinger auf meinen Mund und sagte: "Du musst jetzt nicht antworten. Ich sage nur, es reicht für uns beide allemal. Und es ist doch viel schöner, wenn du zu Hause bist. Du wirst dein Leben lieben und deine neue Freiheit. Morgen schauen wir uns das Haus an, mein Schatz. Guten Abend und Nacht!"

Kurz darauf stand ich an den Landungsbrücken und sah auf den Hafen voller Lichter. Was für eine schöne Stadt, dieses Hamburg. Aber mein Kopf spielte verrückt und ich wusste nicht, wo nun meine Reise hingehen sollte. Ich war so schrecklich verliebt, aber ich liebte auch meine Arbeit, die Werft auf dem Airport, den Propeller- und Düsenlärm, die ganze Atmosphäre dort und meine tollen Kollegen. Andererseits war da der Reiz, ein leichteres Leben zu haben, ohne Stress und in einem vornehmen Haus in einer vornehmen Gegend zu wohnen. Gehörte ich überhaupt dorthin? Und ich hatte es satt, alleine zu leben. Die langweiligen Abende in meiner Wohnung, der ständig laufende Fernseher, Sabine Christiansen und die Blicke aus dem Fenster auf die Straße, darauf kann man doch verzichten. Und jeden Abend in die Kneipe gehen, war auch nicht mein Ding.
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In den folgenden Wochen ging alles ganz schnell, viel zu schnell. Das Haus war eine Villa, ich hatte im Obergeschoß ein großes Zimmer und ein kleines Zimmer für mich, beide miteinander durch eine Tür verbunden. Das kleine Zimmer wurde zunächst mein Schlafzimmer mit einem Einzelbett. Der große Raum wurde geprägt von einem Bücherregal, einem großen Schreibtisch mit Computer und Monitor, einem Sessel und einem Plasma-Flachbildfernsehgerät. Das große Schlafzimmer lag auf der gegenüberliegenden Seite des Flures und war für mich tabu, bis zur Hochzeit, wie mir Carina in Aussicht gestellt hatte. Genauso verhielt es sich mit richtigem Sex. Vor der Hochzeit betrieben wir so etwas, was ich in meiner Jugend als Petting bezeichnet hätte. Dafür surfte ich viel im Internet, denn Zeit hatte ich ja jetzt genug, ohne Job. Ehrlich, diese neue Freiheit habe ich sogar genossen. Ich fing an, mich in meinem neuen Leben breit zu machen.

Zu gerne hätte ich mit ihr richtig geschlafen und jedes mal, wenn sie vor mir stand, stand er auch. Sie lächelte immer mild und schüttelte mit dem Kopf. Sie sagte dann zum Beispiel: "Er muss noch warten, der Kleine." Es war ein Donnerstagnachmittag, ich saß am PC und hatte mir gerade gewagte Bildchen angesehen, als sie mit einem kleinen Päckchen nach Hause kam: "Ich habe dir etwas besorgt. Das wird dir helfen, mit deinem kleinen Problem da unten." Sie drehte mich im ledernen Bürostuhl zu sich und öffnete mir die Hose. Schon sprang er ihr entgegen und sie sagte süffisant: "Das ist aber ein kleiner Wilder, Rüdiger. Moment, ich bin gleich wieder da." Während sie nach unten ging, öffnete ich die Schachtel und hatte dann dieses komische Ding in der Hand. Es war alles aus Kunststoff, so eine Art kleiner Käfig. Dann waren da noch Ringe mit Löchern drin und eine flache Papiertüte mit einem kleinen Vorhängeschloss. Ich ahnte natürlich sofort, wofür das gedacht war und versuchte den Käfig über meine Eichel zu stülpen. Unmöglich, das konnte so nicht gehen. Aber mir gefiel die Überlegung und ich fand dieses Spiel plötzlich interessant. "Warte! Du bist ja ein ganz schneller", lästerte sie, als sie mit zwei Kühlelementen zu mir kam. Himmel waren die Dinger eiskalt, aber effektiv. Relativ schnell wurde mein Penis kleiner und immer kleiner. Dann brachte sie irgendwie diesen großen Ring hinter meinen Sack und stülpte mir dann den Käfig über. Sie hängte das Schloss ein und "klick". Ich lächelte und öffnete meine rechte Hand in der Erwartung, dass sie mir den Schlüssel geben würde, wenigstens einen von den beiden. Doch sie stand auf, gab mir einen Kuss auf die Stirn und sagte: "Nein, nein, mein Schatz. Du machst nur Unfug damit."

Zunächst war ich geschockt, ließ mir das aber nicht anmerken. Andererseits gefiel mir dieses Spiel irgendwie und ich war gespannt darauf, wie es sich entwickeln würde. Am frühen Morgen hatte ich ganz schöne Probleme, denn der Druck gegen die Käfigstäbe tat schon etwas weh. Zum Glück hat sie mir dann aber, bevor sie zu ihrem Gymnasium aufbrach, noch über dem Waschbeckenrand eine Erleichterung verschafft. Ich habe das wirklich sehr genossen. Das war zwar eine ganz andere Art von Sex, wie ich ihn früher kannte, aber es war trotzdem sehr erotisch und spannend.

Ihre Eltern waren recht umgängliche Typen. Der Vater, Hinrich mit Vornamen, ein typischer Hamburger Kaufmann mit weißen Haaren wirkte sehr freundlich auf mich. Es gab viele Warnzeichen, die ich hätte beachten müssen, was ich aber nicht tat. Ihre Mutter, zum Beispiel, hatte entgegen ihres Ehemannes eine mehr bissige Natur und ich gewann schnell den Eindruck, wer im Hause Mahlsdorf das Sagen hat. Ich hätte mir auch mehr Gedanken darüber machen müssen, was ihr Vater scheinbar spaßig zu mir sagte, als wir mal alleine waren und er einen Arm um meine Schulter legte: "Ja, ja, Rüdiger, wir haben es nicht leicht mit den Frauen. Aber was würden wir ohne sie machen? Hat meine Tochter wirklich von dir verlangt, deinen Job an den Nagel zu hängen?"

Drei Tage vor der Hochzeit waren wir bei Carinas Eltern zum Abendessen eingeladen, einschließlich meiner alten Mutter. Zuvor hatten wir Franziska in Fuhlsbüttel abgeholt. Sie hatte sich für die feierlichen Hamburg-Tage in Berlin frei gemacht. Sehnsüchtig sah ich aus dem Beifahrerfenster auf meine alte Werft und als Carina das sah, gab sie Gas. Franziska ist echt ein hübsches Ding. Sie hat auch blaue Augen, eine tolle Figur und war mit Jeans und lockerer Bluse sehr sexy gekleidet. Auf mich machte sie einen äußerst sympathischen Eindruck.

Die Hummercremesuppe schmeckte vorzüglich. Mich lachte dazu das leckere Weißbrot an und meine Mutter schmunzelte. Mein künftiger Schwiegervater zeigte auf eine Holzschale: "Hier Rüdiger. Das ist gesalzene Butter vom Fass. Ganz lecker!" Mit großer Freude schmierte ich mir mein Brot, so wie ich es mag, mit reichlich Butter. Dann passierte es. Die grazile Hand von Carina zog sich meinen kleinen Teller zu sich. Sie nahm mein Messer und kratze die Butter bis auf einen dünnen Rest vom Weißbrot: "Das muss genügen, mein Schatz. Zuviel Butter ist ungesund." Ich schluckte und Frust und Wut kochte in mir hoch. Hinrich unternahm wenigstens den Versuch, seine Tochter zu mäßigen: "Carina!!!" Doch Frau Charlotte Mahlsdorf fand nur lobende Worte für ihre Tochter: "Sie hat doch Recht, Hinrich, schau dir seinen Bauch an. Nicht war Rüdiger, ein bisschen weniger tut´s auch." Unter dem Tisch spürte ich die linke Hand von meiner Zukünftigen, die sie auf meinen Käfig legte und ihn durch die Hose leicht von mir zog. Augenblicklich versuchte sich mein Kleiner durch die Kunststoffstäbe zu quetschen. Ich hatte Mühe, vor ihren Eltern und ihrer Tochter meine Gefühle zu verbergen. Meine Mutter übrigens hat keinen Ton zu den Vorgängen gesagt, so, als hätte sie akustisch abgeschaltet. Okay, sie ist ja nicht mehr die Jüngste.

Wegen dem Ding mit der Butter hätte ich eigentlich aufstehen und gehen sollen. Stattdessen lächelte ich Feigling gequält, sah meine Mutter an und bemerkte: "Ja, ist vielleicht nicht so gut für meinen Cholesterinspiegel." Ich aß vom Brot und tat so, als ob es mir schmeckte. Ehrlich, ich hatte nicht den Mut, jetzt noch einen Rückzieher zu machen. Als 41-jähreriger Flugzeugmechaniker, der zuvor mit dem Argument, sich ins Privatleben zurückziehen zu wollen, seinen Job gekündigt hatte, standen meine Aussichten nicht gerade rosig. Und wer liebt, verzeiht auch viel. So wurde aus Rüdiger Hansen ein neues Wesen mit dem Namen Rüdiger Mahlsdorf. Es war der Wunsch ihrer Mutter.

Eigentlich vom Tage unserer Trauung an wurde ich mehr und mehr sexuell reglementiert. Der Spaß mit dem Keuschheitskäfig wurde mehr zum Ernst des Lebens. Aus der mehr freiwilligen Schlüsselüberlassung meinerseits machte sie eine Selbsternennung ihrerseits. Sie eröffnete mir, dass sie von nun an die Schlüsselträgerin sei. So langsam dämmerte mir meine neue Rolle. Irgendwie fehlte mir die Kraft dagegen zu halten und es war wohl auch die schmerzlich wachsende Liebe, die mich zu einem fügsamen Hausmann werden ließ. Ich nahm meine Rolle an und wusste da noch gar nicht, was alles auf mich zukommen sollte.

Öffentlich nannte sie mich Schatz, meist auch zu Hause. Doch immer mehr sagte sie, allerdings auf eine liebevolle Art, "meiner lieber Kleinschwanz" zu mir. Durfte ich vor unserer Hochzeit noch relativ häufig einen Orgasmus haben, änderte sich ihre Auffassung in soweit, dass einmal in der Woche genügen müsse. Schnell stellte ich fest, dass das eine stimmungsabhängige Ankündigung war. Wenn sie meinte ein Grund zu haben, auf mich sauer zu sein, konnte der wöchentliche Höhepunkt auch schon mal ausfallen.

Sie hatte wohl im Internet ein Video gesehen, offensichtlich sah sie sich Pornos an, wo eine bestimmte Handtechnik des Mannes zu einem verrückten Höhepunkt der Frau geführt hatte. Sie übte mit mir, wobei ich bis auf den Kunststoff völlig nackt zu sein hatte, während sie meist ein dünnes oder fast durchsichtiges Nachtkleid trug. So sollte ich neben ihr im Bett kniend Mittel- und Ringfinger von oben in ihre Scheide schieben und dabei den Zeige- und kleinen Finger spreizen. "Fick mich, fick mich", herrschte sie mich dann an, was bedeutete, dass ich sie praktisch mit der Hand vögeln sollte. Beim ersten Mal hat es gar nicht funktioniert, aber beim zweiten Mal bekam sie nach eineinhalb Stunden einen Orgasmus, der dann aber ziemlich heftig ausfiel. Trotzdem war sie nicht zufrieden und bezweifelte mein Talent. Meinen Ehrgeiz und meiner starken Liebe zu ihr habe ich es zu verdanken, dass ich es bald schaffte, sie in gut einer Stunde zum Höhepunkt zu bringen. Sie hat dann regelrecht gespritzt und sich über fünf Minuten zuckend im Bett hin- und her gewälzt. Zur Belohnung hat sie mir dann ganz schnell den Schwanz gelutscht und meinen Erguss, der schon nach dreißig Sekunden kam, in ein Tempotaschentuch gelenkt.

Es war ein Mittwoch, als sie Abends beim Essen plötzlich sagte: "Du, mein Schatz, ich will dir etwas sagen. Es kann sein, dass ich übermorgen einen Mann mit nach Hause bringe. Weist du eigentlich, was ein Cuckold ist?" Ich schüttelte mit dem Kopf und frage: "Ein Cuckold? Ist das ein Beruf? Ist der Mann so einer?" Sie lachte laut und streichelte mir über den Kopf: "Nein, mein Dummerchen. Das hat etwas mit Sex zu tun. Schau, es gibt Männer, die das Talent haben, eine Frau so richtig befriedigen zu können und eben andere, denen das nicht gelingt. Das ist ja kein Makel und alles rein menschlich." Ich muss wohl einen sehr fragenden Blick gemacht haben, denn sie zeigte wieder dieses milde Lächeln: "Schau, du bist für mich der beste Mann der Welt. Aber du weiß selbst, dass du im Bett nicht so geschickt bist. Und alle Frauen lügen, wenn sie sagen, dass ihnen die genitale Ausstattung eines Mannes gleichgültig ist. Dabei bringt das einer Frau gerade den besonderen Kick, wenn ein Mann richtig was in der Hose hat, mein Schatz." Ich war ja ihre schonungslos Art gewohnt und nicht sonderlich geschockt, wie sie mir gerade die Welt erklärte. Meine Oberstudienrätin, der Erklärbär, sorry die Erklärbärin. Aber nachfragen musste ich schon: "Und was ist nun ein Cuckold und was hat das mit dem Mann zu tun?" Sie schwieg eine Weile und atmete etwas tief durch.

"Pass auf, mein Schatz", fuhr sie fort", ein Cuckold ist ein Mann, der seine Frau sehr, sehr liebt, so wie du, hoffe ich." Jetzt hatte sie wieder diese Oberstudienrätinnenart, indem sie mir etwas so erklärt, als wäre ich ein Schuljunge. Aber ich hörte zu. "Und wenn ein Mann, der seine Frau sehr liebt und weiß, dass er sie sexuell nicht richtig befriedigen kann, ihr einen Liebhaber gönnt, dann spricht man von einem Cuckold. Ein Cuckold ist also ein sehr tapferer und mutiger Mann, der nicht in Tränen ausbricht, wenn sich seine Frau einen gut gebauten Mann mit in ihr Ehebett nimmt. Verstehst du? Ich möchte, dass du so ein Cuckold bist. Du wirst sehen, nach einer Weile wird es dir gefallen, denn du bekommst dafür eine sehr zufriedene Ehefrau, die dich über alles liebt." Ich war inzwischen wohl weiß angelaufen und sagen konnte ich erstmal gar nichts, weil ich einen Kloß im Hals hatte.

Womit hatte ich das verdient? Was war aus mir geworden? Ich suchte meine Sprache wieder: "Du willst mir also sagen, dass der Mann, ich meine der, den du am Freitag mitbringen willst, mit dir in unserem Ehebett schlafen wird?" Sie streichelte mir wieder meinen Kopf, sehr sehr zärtlich: "Rüdiger, ich bin stolz darauf, wie klug du bist. Genau das will ich damit sagen, Rüdiger. Du bist Mann genug, das zu meistern, glaub mir das. Und ich verspreche dir, dass wir auch die Tür einen Spalt auflassen. Dann kannst du zuschauen, wenn du möchtest. Du wirst sehen, das wird auch für dich sehr, sehr reizvoll sein, vielleicht nicht sofort, aber dann. So, ich muss nun noch etwas tun für morgen. Räumst du bitte ab?" Sie gab mir einen Kuss und ließ mich alleine in Esszimmer zurück. Ich blickte starr auf den Tisch und war der Überzeugung, dass sich ein BSE-Rind so im Kopf fühlen musste, wie ich an dem Abend.

Könnt ihr euch vorstellen, dass einem Mann, der einen Keuschheitskäfig trägt, Samen aus der Eichel läuft? Nein? Mir jedenfalls lief es, zwischen meinen Eiern nach unten und klatschte auf den Fliesenboden unseres Flures im Obergeschoß. Ich trug nichts außer einem weißen T-Shirt. Es war dieser besagte Freitagabend, so gegen 21 Uhr 30. Meine Ehefrau und der Mann tobten da bereits eine Viertelstunde in unserem Ehebett herum. Aber ich will der Reihe nach erzählen.
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Also, ich saß im Sessel und die Tagesschau lief schon. Allerdings war ich so aufgeregt, dass ich inhaltlich nichts registrierte. Da hörte ich das Türschloss. Verstecken wollte ich mich nicht und so stand ich auf und ging in den Flur. Drei Meter vor mir stand meine Frau, lächelnd und trug dieses unverschämt geile Kleid mit dem Frontschlitz. Und neben ihr stand ein Mann, den rechten Arm um ihre Hüfte gelegt. Was für eine Hand, was für ein Unterarm- und Oberarm! Das gelbe Muskelshirt zeigte mir gleich, was Sache war. Der Mann sah nicht aus wie ein Akademiker. Extrem kurze, helle Haare, braun gebrannte, glatte Haut und sicher 1,90 Meter groß mit breiten Schultern und vermutlich einem Waschbrettbauch, so stand er da. "Das ist Alf", hörte ich Carina erklären. Der sah mich mit festem Blick an und fragte: "Ist alles in Ordnung mit dir?" Er zeigte abwechselnd auf Carina und mich und sagte dazu: "Das geht doch klar hier, oder? Ich will keinen Ärger. Und ´ne Wumme ist auch nicht im Haus, oder?" Ich schüttelte langsam und entsetzt meinen Kopf und meine Frau lehnte ihren Kopf gegen die wulstige, rechte Schulter des Kerls und antwortete: "Quatsch Alf! Ich habe dir doch gesagt, dass er ein Cuckold ist, nicht wahr, Schatz. Er wird uns nicht stören. Komm, gehen wir nach oben. Bringst du uns eine Karaffe Wasser und Eis, mein Schatz?!"

Sie zog ihn hinter sich her, die Treppe nach oben. Ich beeilte mich, denn ich wollte nichts verpassen. Ein Glück nur, dass ich diesen Käfig trug, denn ich hätte mich mit meinem Steifen in der Hose total blamiert. Der Typ hätte sich kringelig gelacht. Als ich dann mit dem Tablett vorsichtig die Stufen hoch ging, musst ich über das weinrote Samtkleid steigen, dann lag da sein Muskelshirt und in der geöffneten Tür ihre High-Heels und ein transparenter Herrenslip. Himmel, was für ein Kerl lag da auf dem Bett mit dem Kopf zwischen den weit geöffneten Schenkeln meiner Ehefrau, die ihre beiden Hände an seinem Hinterkopf hatte und wilde Lustgeräusche von sich gab. Sie merkten nichts davon, dass ich das Tablett auf meinem Nachttisch abstellte, meinem Nachttisch!!! Vorsichtig schlich ich auf leisen Sohlen zurück zur Tür, denn Carina hatte mir am Morgen beim Frühstück gesagt, dass ich so höflich sein soll, nur durch einen schmalen Türschlitz Beobachtungen anzustellen.

Da sie mich nicht sehen konnten, zog ich mir meine Hose aus und warf sie über ein kleines Eichenholz-Schränkchen, das im Flur steht. Wie gerne wäre ich jetzt diesen Scheiß-Käfig los geworden, aber keine Chance. So zog ich daran, was ich nicht zu heftig tun durfte, da mein Penis sich so durch die Gitterstäbe quetschte, dass das Kunststoffgehäuse sich nicht auf ihm bewegen konnte. Meine ganze Aufmerksamkeit lenkte sich auf das beeindruckend dicke Teil, das sich zu mir zeigend zwischen seinen durchtrainierten Oberschenkeln nach hinten geknickt hatte, auf dem Oberbett weilte und auf dessen Ansatz dekorativ zwei schwere, volle Hoden lagen. Die Fleischwurst hatte ganz sicher zwanzig Zentimeter und war am Ende voll umschlossen von einer wulstigen Vorhaut, so dass ich an aufgespritzte Lippen denken musste.

Alf hielt sich gar nicht lange auf, da wo er war, auch deshalb, weil Carina ihn anschrie: "Fick mich, du Bulle, fick mich!" Er griff sie an ihren Waden, drückte ihr damit die Beine neben den Oberkörper, so dass ihre Knie neben ihren Ohren in das Oberbett sanken. Fast senkrecht tauchte das Rohr in ihren glänzenden Schoss und ihr Mund tönte: "Boooaaaaaaaaa........." Er fickte drauflos und ich wollte mitzählen, kam aber nicht weit, weil meine Ehefrau einen totalen Kontrollverlust erlitt. Ihre Fingernägel kratzten über seinen breiten Sportlerrücken und sie schrie: "Ich komme....., ich komme....." Sie bockte unter ihm, als würde sie Elektroschocks verpasst kriegen. Meine Frau, das gibt es nicht, meine Frau.....

Das war genau der Moment, in dem vor mir mein Sperma auf die Fließen klatschte. Noch nie hatte ich zuvor in diesem Keuschheitsteil einen Abgang gehabt. Es tropfte mir weiter vom Sack und meine Augen bekamen die Basedowsche Krankheit. Das ist das Leiden, wo die Augäpfel drohen zu Geschossen zu werden. Das ockerfarbene Oberbett bekam einen Nässefleck, der immer größer und größer wurde. "Sie muss gepisst haben", dachte ich, "oder war das wirklich ein weiblicher Erguss?" Schlagartig war mir klar, was sie gemeint hatte mit dem Spruch vom "richtig befriedigen". War ich vorher noch ungläubig, was ihre Aussagen betraf, konnte ich mich nun in einer neuen Realität begrüßen. Mein vorläufiges Einzelbett blieb mein Einzelbett, nur das Wort "vorläufig" war gestrichen.

Fortan beschäftigte ich mich natürlich mehr mit dem Thema Cuckold und zu meiner großen Freude konnte ich erkennen, dass ich wahrlich nicht der einzige Mann war, dem es so ging wie mir. Die ganzen Selbstzweifel und Gewissenbisse, die ich hatte, weil ich in meinem nun devoten Lebenswandel Erektionen bekam bei der Vision oder dem Anblick, meine geliebte Ehefrau mit einem anderen Mann ficken zu sehen, lösten sich langsam auf. Der Schmerz der Erniedrigung war immer verbunden mit Lust und bald konnte ich mir gar nicht mehr vorstellen, wie es früher einmal war gewesen war, in meinem ersten Leben.

Zu kämpfen hatte ich vielmehr mit gesellschaftlichen Zwängen und der Tatsache, wie meine geehelichte Oberstudienrätin mit spitzer Zunge in Gegenwart Ihresgleichen agierte. Als wir bei einem Empfang mit dem Schulsenator zusammen standen und der mich fragte, was ich beruflich mache, sagte Carina, wobei sie mir über den Kopf streichelte: "Er ist Hausmann, Herr Senator. Dazu hat er Talent." Ich brauche wohl nicht mehr Beispiele zu liefern, damit ihr euch vorstellen könnt, wie ähnliche oder andere Aussagen von ihr ausfielen.

Der Alf übrigens, der Trainer in einem Fitnessstudio ist, war noch ziemlich oft bei uns und sie ist auch mit ihm ausgegangen. Es haben sich wirklich unglaubliche Szenen bei uns im Haus abgespielt und ich glaube dass es keinen Platz in unserer Villa gibt, wo er sie noch nicht gefickt hat. Den Tränen nahe war ich, als sie breitbeinig mit hochgeschobenem Kleid auf der Waschmaschine im Keller saß und eine dicke, weiße Walze aus ihrer gedehnten Muschi quoll. Ich stand in der Tür, nackt, denn das wollten beide so, dass ich nackt bin, und sie zu mir sagte: "Komm, Kleinschwanz, auflecken. Leck das auf." Ich schüttelte mit dem Kopf und sagte: "Bitte nicht. Das kann ich nicht." "Doch mein Schatz, komm, du kannst das. Denke an Freitag, dann willst du doch, dass ich dir den Käfig abnehme, oder?" Ich wollte mich beugen, aber Alf sorgte mit Druck auf meine Schultern, dass ich mich vor den Waschautomaten knien musste. Dann habe ich vorsichtig meine Zunge ausgefahren.

Es tut mir leid, wenn sich jetzt Leser übergeben müssen. Komischerweise musste ich es nicht. Es hat gar nicht so schlimm geschmeckt. Viel schlimmer ist, dass ich anfing, das zu mögen. Nein, ich schäme mich heute nicht mehr dafür. Und ihr glaubt gar nicht, wie unterschiedlich das Aroma bei Männern ist. Ja genau, Männern!!! Mehrzahl!!! Das mit Alf hielt nämlich nicht sehr lange. Carina meinte, er sei vom Kopf her auf Dauer nicht der Richtige (Das hat mich aber überrascht - grins). Dann hat sie drei Monate lang einen Studenten angeschleppt, der mein Sohn hätte sein können. Er war aber so was von anders als Alf. Adrian war schlank, langhaarig mit flippiger Kleidung, schüchtern ihr gegenüber und rotzfrech zu mir. Nur in einem konnte er locker mit Alf mithalten. Dreimal dürft ihr raten, was ich meine. Dann war da noch der stellvertretende Polizeipräsident, ein fasst 60-jähriger, grauhaariger Mann. Der war sogar kleiner als ich, nur unten herum das totale Gegenteil. Aber die Beziehung war ihr zu heikel, ihm wohl auch, und darum war nach zwei Monaten Schluss. Außerdem bemängelte sie seinen polizeilichen Samenerguss. Ich wusste gar nicht, dass es einer Frau auf die Menge ankommt.
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Jetzt aber hat sie Leon, und dass ist ein ganz anderes Kaliber, der sie regelrecht überschwemmt hat. Jedenfalls haben wir schon zwei mal neue Polstermöbel gekauft. Der arbeitet im ghanaischen Konsulat in Hamburg, ein ganz intelligenter Bursche. Der Schwarze ist fasst zwei Meter groß und zum Glück ist der immer nett, sehr höflich und nie sauer, denn der könnte mit mir Schleuderball spielen. Anders ist auch, nicht nur, weil das schon über ein halbes Jahr mit ihm geht, dass sie sagt, dass sie jetzt zwei Männer liebt, jeden auf eine andere Art und Weise. Für mich ist es aber eine Wohltat, da er mich schätzt und niemals niedermacht. Natürlich fickt er sie vor meinen Augen, wie es ihm beliebt, aber er schickt mich nie. Wenn er etwas trinken möchte sagte er "bitte" oder zum Beispiel: "Rüdiger, mein Freund, ich habe Durst. Deine Carina schafft mich und schau mal, sie lässt mich nicht los. Machst du das, für mich?" Ich meine, das ist doch mal ein netter Tonfall, oder?

Und noch etwas ist ganz anders. Da liegt sie neben ihm, noch röchelnd im Ehebett, sein schwarzer Schwanz liegt wie eine Schlange über seinen Hoden und die dicke Eichel auf dem Bettbezug über einem nassen Fleck und er nimmt ihr den Schlüssel vom Hals: "Komm her Rüdiger. Wir wollen das mal abmachen. Komm auf das Bett und zeig uns mal, ob du dir deinen Bauch schön nass machen kannst." Ich meine, das ist nicht nur großzügig, sondern eher freundschaftlich. Ich mag ihn wirklich sehr, den Leon.

Heute aber habe ich einen Rückfall erlitten in meiner Euphorie, an diesem Sonntag. Carina hat heute Mittag zu mir gesagt: "Rüdiger, kannst du dir eigentlich noch ein kleines Schwesterchen oder Brüderchen für Franziska vorstellen?" Ich wollte schon fragen, wie sie das gemeint hat, aber als ich sah, wie milde sie lächelte, mein Vorhaben unterdrückt. Ich bin dann sofort hoch in mein Arbeitszimmer, habe die Tür abgeschlossen und diese Geschichte geschrieben, für euch.
 
   
 
 

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